Fußbodenheizung fräsen – Der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung

Fußbodenheizung fräsen – Der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung

16. April 2021 0 Von Redaktion

Bei der Planung des Fußbodenheizung fräsen werden oft geringe Aufbauhöhen, eine schnelle und staubfreie Verlegung der Heizungsrohre und ein unkomplizierter Anschluss an den Systemverteiler gefordert. Gerade bei Sanierungsprojekten ist es schwierig, diese Anforderungen zu erfüllen. Mit der Technik wird die Fußbodenheizung innerhalb kürzester Zeit ohne Veränderung der Bauhöhen verlegt. Die Verlegung erfolgt durch Spezialisten, die auf diese Art des Fußbodenheizung fräsen spezialisiert sind und über die entsprechende „Hardware“ (z.B. Fußbodenfräsen) verfügen.

Das neue System ist ideal für Sanierungen, aber auch für Neubauprojekte eine effiziente und vor allem kostengünstige Alternative. Ohne viel Aufwand und Schmutz werden die Bodenkanäle in einen (vorhandenen) Anydrid- oder Zementestrichboden mit einer Mindestdicke von 40 mm gefräst, in die dann das Heizungsrohr (PB, PE-Xc oder PE-RT) schnell und einfach ohne jegliche Befestigung eingelegt wird. Die Fräse saugt den Staub während der Arbeit sofort über einen integrierten Industriestaubsauger ab, so dass die Arbeiten nahezu staubfrei durchgeführt werden können.

Die Abstände zwischen den Nuten betragen – je nach Raum – 12,5 oder 8 cm (Bad) und sorgen so für eine gleichmäßige Wärmeabgabe und niedrige Vorlauftemperaturen im späteren Betrieb. Der Anschluss an die Systemverteiler erfolgt schnell und einfach – auch an bestehende Anlagen.

Die Verlegezeiten beim Fußbodenheizung fräsen sind extrem kurz: Es wird geschätzt, dass bis zu 120 m² innerhalb eines Tages verlegt werden können. Eine Funktions- und Dichtheitsprüfung schließt den Installationsvorgang ab. Mit der neuen Technik bieten wir dem dreistufigen Vertrieb ein komplettes System. Von der Planung über die Produkte bis zur Abnahme wird alles aus einer Hand geliefert. Eine unkomplizierte Lösung, die bei manch komplizierter Renovierung eine effiziente Lösung sein kann.

Der Vorgang beim Fußbodenheizung fräsen im Überblick

Das Fräsen

Die Fräsmaschine für Fußbodenheizungen fräst die Kanäle in exakten Verlegeabständen von 12,5 cm (bzw. 8 cm im Badbereich) in den vorhandenen Estrichboden (Mindeststärke 40 mm). Der integrierte Industriestaubsauger ermöglicht einen nahezu staubfreien Arbeitsprozess.

Verlegung

Nach dem Fräsvorgang wird das Heizungsrohr einfach, schnell und ohne weitere Befestigung in diese Fräsnuten (ca. 18 mm tief) gelegt.

Selbstverständlich funktioniert das System auch mit dem Standardprogramm an Heizungsrohren, d.h. die Qualitäten PE-RT, PE-Xc, Metallverbund „Heizung“ können auch in den Dimensionen 14 – 16 mm verarbeitet werden.

Verspachtelung

Die Verfüllung der Kanäle sorgt für eine gleichmäßige Bodenbeschaffenheit, auf die der spätere Bodenbelag problemlos aufgebracht werden kann.

Anschluss

Der Anschluss an (vorhandene) Heizkreisverteiler ist schnell und einfach. Weitere Verteiler- und Regelkomponenten wie z. B. die hydraulische Regelstation können hier problemlos angeschlossen werden.

Wärme Genießen

Nach einer Funktions- und Dichtheitsprüfung ist die Montage abgeschlossen und schon bald wird das Sanierungssystem in der Frästechnik für „Wärme zum Wohlfühlen“ sorgen.

In Kombination mit einer Wärmepumpe und einer Lüftungsanlage entsteht ein zukunftsorientiertes, energetisches Gesamtkonzept.

5 Mythen beim Fußbodenheizung fräsen

Es gibt viele Missverständnisse, wenn es um das Fußbodenheizung fräsen geht, vor allem weil viele Menschen nicht genau wissen, wie sie funktionieren. Dabei ist eine Fußbodenheizung eine sehr energieeffiziente, um nicht zu sagen praktische Lösung für Neubauten und Renovierungsprojekte. Höchste Zeit, einige der hartnäckigsten Mythen über Fußbodenheizungen zu entlarven!

MYTHOS NR. 1: FUSSBODENHEIZUNG MACHT DIE BEINE SCHWER

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass eine Fußbodenheizung eine schlechte Blutzirkulation verursacht. Obwohl an diesem Mythos in den frühen Tagen der Fußbodenheizung etwas Wahres dran war, ist die Technologie heute so weit fortgeschritten, dass Sie die volle Kontrolle über die Temperatur haben. Darüber hinaus erlauben die heutigen Standards nicht einmal, dass die Fußbodenheizung höhere Temperaturen erreicht, als als gesund angesehen werden. Also nein, eine Fußbodenheizung führt nicht dazu, dass sich Ihre Beine schwer anfühlen.

MYTHOS NR. 2: FUSSBODENHEIZUNGEN SIND NUR FÜR NEUE HÄUSER GEEIGNET

Eine Fußbodenheizung ist sowohl für neue als auch für bestehende Häuser geeignet. Im letzteren Fall ist es am besten, sich für ein Trockensystem zu entscheiden, da es das Bodenniveau nicht zu sehr anhebt. Die Rohre werden nicht im Zementestrich, sondern direkt auf der Dämmplatte verlegt. Das erklärt, warum das System so schnell arbeitet und Sie Ihr Haus im Handumdrehen aufwärmen können. Das nachträgliche Fußbodenheizung fräsen eignet sich aufgrund seiner geringen Bauhöhe auch sehr gut für Renovierungsprojekte.

MYTHOS #3: FUSSBODENHEIZUNG IST TEUER

Eine Fußbodenheizung ist überhaupt nicht teuer, da sie sehr energieeffizient ist. Wussten Sie, dass Sie das System mit nachhaltigen Energiequellen kombinieren können, indem Sie es zum Beispiel mit einer Wärmepumpe koppeln? Sie können sich auch für eine Niedertemperaturheizung entscheiden, um die Umwelt noch mehr zu schonen!

MYTHOS NR. 4: DIE KOMBINATION VON FUSSBODENHEIZUNG UND HOLZBÖDEN IST EIN TABU

Viele Menschen denken, dass eine Fußbodenheizung und Holz eine unmögliche Kombination sind, während es in Wirklichkeit eine himmlische Kombination ist – vorausgesetzt, Sie wählen eine stabile Holzart wie Eiche.

MYTHOS #5: FUSSBODENHEIZUNG IST NUR IM WINTER SINNVOLL

Entgegen der landläufigen Meinung ist eine Fußbodenheizung auch in den Sommermonaten ideal, da sie auch bei niedrigen Temperaturen funktioniert. Ist Ihr Haus mit einer Wärmepumpe ausgestattet? Dann ist es gut möglich, dass Sie Ihre Fußbodenheizung auch zum Kühlen nutzen können!